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Ein Feld aus 100 Kästchen, 20 davon sind hervorgehoben.

Prozent & Grundlagen

Prozentrechner

Berechne Prozentwert, Prozentsatz oder Grundwert – je nachdem, welche zwei Angaben du kennst.

Typische Frage: „Wie viel sind 20 % von 250 €?“

Zwei Balken im gleichen Maßstab: 80 und 100, die Differenz von 20 ist markiert.

Prozent & Grundlagen

Prozentuale Veränderung

Um wie viel Prozent ist ein Wert gestiegen oder gefallen? Absolut und relativ.

Typische Frage: „Um wie viel Prozent ist der Umsatz von 80 auf 100 gestiegen?“

Preisschild 100 €, davon wird ein Abschnitt von 20 € abgetrennt, übrig bleiben 80 €.

Prozent & Grundlagen

Rabatt & Erhöhung

Preis nach Rabatt oder Erhöhung, ursprünglichen Preis zurückrechnen, zwei Änderungen kombinieren.

Typische Frage: „Was kostet es nach 20 % Rabatt – und was vorher?“

Zwei Quoten nebeneinander: 5 % und 6 %; getrennt beschriftet: +1 Prozentpunkt und +20 % relativ.

Prozent & Grundlagen

Prozentpunkte

Unterschied zwischen zwei Prozentwerten in Prozentpunkten und relativ in Prozent.

Typische Frage: „Ist von 5 % auf 6 % ein Plus von 1 % oder 20 %?“

Drei gleiche Artikel kosten 12 €; fünf Artikel kosten 20 €; dazwischen der Schritt über 1 Artikel = 4 €.

Prozent & Grundlagen

Dreisatz

Vom Bekannten über eine Einheit zum Gesuchten – direkt oder umgekehrt proportional.

Typische Frage: „3 Artikel kosten 12 € – was kosten 5?“

Eine kleine Gruppe mit Wert 10 und eine dreimal so große Gruppe mit Wert 20 ergeben den Durchschnitt 17,5.

Prozent & Grundlagen

Gewichteter Durchschnitt

Durchschnitt, bei dem größere Gruppen oder Mengen stärker zählen.

Typische Frage: „Wie hoch ist der Durchschnittspreis über alle verkauften Stück?“

Zeitachse: 100 → 110 → 121 über zwei Jahre, je +10 %.

Prozent & Grundlagen

Durchschnittliches WachstumCAGR

Gleichmäßige jährliche Wachstumsrate zwischen Anfangs- und Endwert.

Typische Frage: „Um wie viel Prozent pro Jahr ist der Umsatz im Schnitt gewachsen?“

50 € Erlös je Stück, aufgeteilt in 30 € variable Kosten und 20 € Deckungsbeitrag.

Kostenrechnung & Preise

DeckungsbeitragDB

Was bleibt pro Stück nach den variablen Kosten, um die Fixkosten zu decken?

Typische Frage: „Was bleibt mir pro verkauftem Stück übrig?“

Umsatzlinie und Gesamtkostenlinie schneiden sich bei 150 Stück; links davon Verlust, rechts Gewinn.

Kostenrechnung & Preise

Break-even

Ab welcher Stückzahl sind alle Kosten gedeckt? Mit Grafik, Tabelle und Szenariovergleich.

Typische Frage: „Wie viel muss ich verkaufen, damit sich das Geschäft trägt?“

10.000 € Erlös minus 6.000 € variable und 3.000 € fixe Kosten ergeben 1.000 € Gewinn.

Kostenrechnung & Preise

Gewinn & Zielgewinn

Gewinn oder Verlust bei einer Stückzahl – oder die Menge für einen Wunschgewinn.

Typische Frage: „Wie viel muss ich verkaufen, um 1.000 € Gewinn zu machen?“

80 € Kosten plus 20 € Differenz ergeben 100 € Preis; 20 € sind 20 % von 100 € und 25 % von 80 €.

Kostenrechnung & Preise

Marge & Aufschlag

Handelsspanne und Aufschlag aus Kosten und Verkaufspreis – und warum sie sich unterscheiden.

Typische Frage: „Wie viel Prozent verdiene ich am Verkaufspreis?“

80 € Kosten machen 80 % eines Verkaufspreises von 100 € aus; 20 % sind Marge.

Kostenrechnung & Preise

Verkaufspreis aus Zielmarge

Welcher Preis ist nötig, damit eine gewünschte Marge übrig bleibt? Auf Cent genau.

Typische Frage: „Welchen Preis brauche ich für 20 % Marge?“

Ein Fixkostenblock von 1.000 € wird auf 100 Stück verteilt; zusammen mit 10 € variablen Kosten kostet jedes Stück 20 €.

Kostenrechnung & Preise

Gesamt- & Stückkosten

Gesamtkosten und Kosten je Stück aus Fixkosten, variablen Kosten und Menge.

Typische Frage: „Was kostet mich ein Stück im Durchschnitt?“

Kostenbausteine stapeln sich: 110 € Material, 60 € Fertigung = 170 € Herstellkosten, plus 8,50 € Verwaltung und 17 € Vertrieb = 195,50 € Selbstkosten.

Kostenrechnung & Preise

Zuschlagskalkulation

Von Material- und Fertigungseinzelkosten über Gemeinkostenzuschläge zu den Selbstkosten.

Typische Frage: „Was kostet ein Auftrag einschließlich Gemeinkosten?“

1.200 € Kosten eines Monats werden auf 60 abrechenbare Stunden verteilt: 20 € je Stunde.

Kostenrechnung & Preise

Stundenkostensatz

Was eine abrechenbare Stunde mindestens einbringen muss, um die Kosten zu decken.

Typische Frage: „Was kostet mich eine Arbeitsstunde wirklich?“

100.000 € Umsatz, davon gehen 70.000 € übriger Betriebsaufwand und 10.000 € Abschreibungen ab; 20.000 € EBIT bleiben.

Finanzen & Liquidität

EBIT

Operatives Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern – kein Kontostand.

Typische Frage: „Was verdient mein operatives Geschäft vor Zinsen und Steuern?“

Ergebnisbrücke: 20.000 € EBIT plus 10.000 € Abschreibungen ergeben 30.000 € EBITDA.

Finanzen & Liquidität

EBITDA

EBIT plus Abschreibungen – eine Ergebnisgröße, kein Geldbestand.

Typische Frage: „Wie hoch ist das Ergebnis vor Abschreibungen?“

20.000 € EBIT als 20-%-Anteil eines Umsatzbalkens von 100.000 €.

Finanzen & Liquidität

EBIT-Marge

Welcher Anteil des Umsatzes als operatives Ergebnis vor Zinsen und Steuern bleibt.

Typische Frage: „Wie viel Prozent vom Umsatz bleiben als EBIT?“

8.000 € Jahresüberschuss als 8-%-Anteil an 100.000 € Umsatz.

Finanzen & Liquidität

Umsatzrendite

Anteil des Umsatzes, der nach allen Aufwendungen, Zinsen und Steuern bleibt.

Typische Frage: „Wie viel vom Umsatz bleibt am Ende als Jahresüberschuss?“

Ein Bankkonto mit 30.000 € Zahlungseingängen und 22.000 € Zahlungsausgängen ergibt +8.000 € operativen Cashflow.

Finanzen & Liquidität

Cashflow

Tatsächliche Ein- und Auszahlungen eines Zeitraums – operativ oder mit Investition und Finanzierung.

Typische Frage: „Wie viel Geld ist tatsächlich zu- oder abgeflossen?“

50.000 € Umlaufvermögen minus 30.000 € kurzfristige Verpflichtungen ergeben 20.000 € Working Capital.

Finanzen & Liquidität

Working Capital

Umlaufvermögen minus kurzfristige Verpflichtungen an einem Stichtag.

Typische Frage: „Reicht mein kurzfristiges Vermögen für die kurzfristigen Schulden?“

Drei Vermögensgruppen werden jeweils denselben kurzfristigen Verpflichtungen von 20.000 € gegenübergestellt: 50 %, 125 %, 250 %.

Finanzen & Liquidität

Liquidität 1., 2. & 3. Grades

Wie gut decken liquide Mittel, Forderungen und Umlaufvermögen die kurzfristigen Verpflichtungen?

Typische Frage: „Kann ich meine kurzfristigen Rechnungen bezahlen?“

30.000 € Eigenkapital und 70.000 € Fremdkapital bilden zusammen 100.000 € Gesamtkapital.

Finanzen & Liquidität

Eigenkapitalquote

Anteil des Eigenkapitals am Gesamtkapital eines Stichtags.

Typische Frage: „Wie viel meines Unternehmens ist mit eigenem Geld finanziert?“

5.000 € Periodengewinn werden auf 50.000 € eingesetztes Kapital bezogen: 10 %.

Finanzen & Liquidität

KapitalrenditeROI

Gewinn einer Periode im Verhältnis zum eingesetzten Kapital.

Typische Frage: „Wie viel Prozent bringt mein eingesetztes Kapital?“

10.000 € Investition werden durch vier jährliche Rückflüsse von 2.500 € zurückverdient.

Finanzen & Liquidität

Amortisationsdauer

Wie lange es dauert, bis eine Investition durch Rückflüsse wieder eingespielt ist.

Typische Frage: „Wann hat sich meine Investition bezahlt gemacht?“

1.000 Besuche führen zu 25 Besuchen mit Conversion: 2,5 %.

Marketing & Vertrieb

Conversion RateCR

Anteil der Besuche oder Interaktionen, die zu einem definierten Ziel führen.

Typische Frage: „Wie viele meiner Besucher kaufen tatsächlich?“

10.000 Einblendungen führen zu 200 Klicks: 2 %.

Marketing & Vertrieb

KlickrateCTR

Anteil der Einblendungen, die angeklickt wurden.

Typische Frage: „Wie oft wird meine Anzeige angeklickt?“

100 € Werbekosten werden auf 200 Klicks verteilt: 0,50 € je Klick.

Marketing & Vertrieb

Kosten je KlickCPC

Durchschnittliche Werbekosten für einen Klick.

Typische Frage: „Was kostet mich ein Klick auf meine Anzeige?“

100 € werden auf 50 Gruppen mit je 1.000 Einblendungen verteilt: 2 € je Gruppe.

Marketing & Vertrieb

TausenderkontaktpreisCPM

Werbekosten für 1.000 Einblendungen.

Typische Frage: „Was kosten 1.000 Einblendungen meiner Anzeige?“

500 € Werbekosten werden auf 20 Conversions verteilt: 25 € je Conversion.

Marketing & Vertrieb

Kosten je ConversionCPA

Werbekosten für eine erreichte Conversion, z. B. einen Kauf oder Lead.

Typische Frage: „Was kostet mich eine Anfrage oder ein Verkauf über Werbung?“

500 € Werbekosten führen zu 2.000 € zugeordnetem Umsatz: Faktor 4. Umsatz ist als Umsatz beschriftet, nicht als Gewinn.

Marketing & Vertrieb

ROAS

Zugeordneter Umsatz je Werbe-Euro – als Faktor und in Prozent. Kein Gewinn.

Typische Frage: „Wie viel Umsatz bringt mir ein Euro Werbung?“

2.000 € Marketing plus 1.000 € Vertrieb, verteilt auf 30 Neukunden: 100 € je Neukunde.

Marketing & Vertrieb

NeukundenkostenCAC

Marketing- und Vertriebskosten je gewonnenem Neukunden.

Typische Frage: „Wie teuer darf ein Kunde sein – was kostet mich ein neuer?“

5.000 € Monatsumsatz werden auf 100 aktive Accounts verteilt: 50 € je Account.

Produkt & Kunden

Umsatz je AccountARPU

Durchschnittlicher Umsatz je aktivem Account in einer Periode.

Typische Frage: „Wie viel Umsatz bringt ein Kunde im Monat?“

50 € pro Kauf × 4 Käufe pro Jahr × 3 Jahre = 600 € Umsatz; × 40 % DB-Quote = 240 € Modellwert.

Produkt & Kunden

Customer Lifetime ValueCLV

Deckungsbeitrag, den ein Kunde über die angenommene Beziehungsdauer bringt.

Typische Frage: „Wie viel ist mir ein Kunde wert – wie teuer darf er sein?“

Von 100 Bestandskunden gehen 10, 90 bleiben; Neukunden stehen getrennt daneben.

Produkt & Kunden

Churn & Kundenbindung

Anteil der Anfangskunden, die gegangen bzw. geblieben sind.

Typische Frage: „Wie viele Kunden habe ich im Quartal verloren?“

10 Monatsabos à 20 € und 12 Jahresabos à 120 € ergeben 320 € MRR und 3.840 € ARR.

Produkt & Kunden

MRR & ARR

Wiederkehrender Monatsumsatz aus Abos – und hochgerechnet aufs Jahr.

Typische Frage: „Wie viel wiederkehrenden Umsatz bringen meine Abos im Monat?“

60 Promotoren, 10 Passive und 30 Detraktoren ergeben einen NPS von +30 Punkten.

Produkt & Kunden

Net Promoter ScoreNPS

Weiterempfehlungs-Score zwischen −100 und +100 aus Promotoren und Detraktoren.

Typische Frage: „Wie hoch ist mein Net Promoter Score?“

Soll 100 und Ist 110 als Balken; Abweichung +10 bzw. +10 %; Bewertung je nach Kosten- oder Ertragsziel.

Controlling & Planung

Soll-Ist-Abweichung

Abweichung zwischen Plan und Wirklichkeit – absolut, relativ und mit Zielrichtung.

Typische Frage: „Wie stark weicht mein Ist vom Plan ab?“

75 genutzte von 100 verfügbaren Stunden: 75 % Auslastung.

Controlling & Planung

Kapazitätsauslastung

Genutzte im Verhältnis zur verfügbaren Kapazität – auch über 100 %.

Typische Frage: „Wie gut sind meine Maschinen oder Mitarbeitenden ausgelastet?“

120.000 € Jahreswareneinsatz bei 20.000 € Durchschnittsbestand: 6 Umschläge, bei 360 Tagen 60 Tage Lagerdauer.

Controlling & Planung

Lagerumschlag & Lagerdauer

Wie oft sich der Lagerbestand dreht und wie lange Ware im Schnitt liegt.

Typische Frage: „Wie lange liegt meine Ware durchschnittlich im Lager?“

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