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Finanzen & Liquidität

Ergebnis, Geldfluss und Vermögen sind drei verschiedene Blickwinkel. Diese Rechner trennen sie sauber: Was wurde verdient, was ist tatsächlich geflossen und kann das Unternehmen seine Verpflichtungen bezahlen?

Welcher Rechner passt zu welcher Frage?

Häufig verwechselt

EBIT / EBITDA ≠ Cashflow

EBIT und EBITDA sind Ergebnisgrößen, keine Kontobewegungen. Der Cashflow zählt tatsächliche Zahlungen.

Working Capital ≠ Bankguthaben

Working Capital enthält auch Vorräte und Forderungen – es ist kein frei verfügbares Geld.

ROI ≠ ROAS

Der ROI setzt Gewinn ins Verhältnis zum Kapital, der ROAS Umsatz zu Werbekosten.

Alle Rechner in „Finanzen & Liquidität“

100.000 € Umsatz, davon gehen 70.000 € übriger Betriebsaufwand und 10.000 € Abschreibungen ab; 20.000 € EBIT bleiben.

Finanzen & Liquidität

EBIT

Operatives Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern – kein Kontostand.

Typische Frage: „Was verdient mein operatives Geschäft vor Zinsen und Steuern?“

Ergebnisbrücke: 20.000 € EBIT plus 10.000 € Abschreibungen ergeben 30.000 € EBITDA.

Finanzen & Liquidität

EBITDA

EBIT plus Abschreibungen – eine Ergebnisgröße, kein Geldbestand.

Typische Frage: „Wie hoch ist das Ergebnis vor Abschreibungen?“

20.000 € EBIT als 20-%-Anteil eines Umsatzbalkens von 100.000 €.

Finanzen & Liquidität

EBIT-Marge

Welcher Anteil des Umsatzes als operatives Ergebnis vor Zinsen und Steuern bleibt.

Typische Frage: „Wie viel Prozent vom Umsatz bleiben als EBIT?“

8.000 € Jahresüberschuss als 8-%-Anteil an 100.000 € Umsatz.

Finanzen & Liquidität

Umsatzrendite

Anteil des Umsatzes, der nach allen Aufwendungen, Zinsen und Steuern bleibt.

Typische Frage: „Wie viel vom Umsatz bleibt am Ende als Jahresüberschuss?“

Ein Bankkonto mit 30.000 € Zahlungseingängen und 22.000 € Zahlungsausgängen ergibt +8.000 € operativen Cashflow.

Finanzen & Liquidität

Cashflow

Tatsächliche Ein- und Auszahlungen eines Zeitraums – operativ oder mit Investition und Finanzierung.

Typische Frage: „Wie viel Geld ist tatsächlich zu- oder abgeflossen?“

50.000 € Umlaufvermögen minus 30.000 € kurzfristige Verpflichtungen ergeben 20.000 € Working Capital.

Finanzen & Liquidität

Working Capital

Umlaufvermögen minus kurzfristige Verpflichtungen an einem Stichtag.

Typische Frage: „Reicht mein kurzfristiges Vermögen für die kurzfristigen Schulden?“

Drei Vermögensgruppen werden jeweils denselben kurzfristigen Verpflichtungen von 20.000 € gegenübergestellt: 50 %, 125 %, 250 %.

Finanzen & Liquidität

Liquidität 1., 2. & 3. Grades

Wie gut decken liquide Mittel, Forderungen und Umlaufvermögen die kurzfristigen Verpflichtungen?

Typische Frage: „Kann ich meine kurzfristigen Rechnungen bezahlen?“

30.000 € Eigenkapital und 70.000 € Fremdkapital bilden zusammen 100.000 € Gesamtkapital.

Finanzen & Liquidität

Eigenkapitalquote

Anteil des Eigenkapitals am Gesamtkapital eines Stichtags.

Typische Frage: „Wie viel meines Unternehmens ist mit eigenem Geld finanziert?“

5.000 € Periodengewinn werden auf 50.000 € eingesetztes Kapital bezogen: 10 %.

Finanzen & Liquidität

KapitalrenditeROI

Gewinn einer Periode im Verhältnis zum eingesetzten Kapital.

Typische Frage: „Wie viel Prozent bringt mein eingesetztes Kapital?“

10.000 € Investition werden durch vier jährliche Rückflüsse von 2.500 € zurückverdient.

Finanzen & Liquidität

Amortisationsdauer

Wie lange es dauert, bis eine Investition durch Rückflüsse wieder eingespielt ist.

Typische Frage: „Wann hat sich meine Investition bezahlt gemacht?“