Kostenrechnung & Preise

Rabatt: nötiger Mehrabsatz

Kurz erklärt

Ein Rabatt senkt den Beitrag, den jedes Stück zur Deckung der Fixkosten leistet. Der Rechner zeigt, um welchen Faktor der Absatz steigen muss, damit der gesamte Deckungsbeitrag gleich bleibt.

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Links zwei Säulen: Beitrag je Stück vorher 20 €, nachher 10 € (halb so hoch). Rechts zwei Säulen: Absatz bisher 100 Stück, nötig 200 Stück (doppelt so hoch). Ein Pfeil dazwischen trägt die Beschriftung „+100 %“.

Bei 10 % Rabatt sinkt der Beitrag je Stück von 20 € auf 10 €. Der Absatz muss sich von 100 auf 200 Stück verdoppeln, also 100 % mehr.
Beispiel: Preis 100 €, variable Kosten 80 €, 10 % Rabatt → Beitrag 20 € auf 10 €, Absatz 100 auf 200 Stück (+100 %).

Rechner

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Was möchtest du berechnen?

Deine Eingaben

Wie viel mehr muss ich verkaufen, damit ein Rabatt denselben Deckungsbeitrag bringt?

€ je Einheit

Bisheriger Verkaufspreis ohne Umsatzsteuer.

Was ist gemeint?
Gemeint ist
Der bisherige Verkaufspreis, vor dem Rabatt.
Netto oder brutto
Netto, also ohne Umsatzsteuer.
Häufige Verwechslung
Einen schon rabattierten Preis als Ausgangspreis eingeben.
€ je Einheit

Kosten, die mit jeder verkauften Einheit zusätzlich entstehen (z. B. Wareneinsatz). Fixkosten gehören nicht dazu.

%

Nachlass auf den Ausgangspreis, zwischen 0 und 100 %.

Einheiten

Nur nötig, wenn du eine konkrete Zielmenge sehen möchtest. Gleicher Zeitraum wie unten gewählt.

Was ist gemeint?
Gemeint ist
Wie viele Einheiten du bisher im gewählten Zeitraum zum Ausgangspreis verkaufst.
Einheit und Zeitraum
Einheiten im Betrachtungszeitraum.
Woher der Wert kommt
Absatzstatistik; bei Neuprodukten bleibt das Feld leer – dann siehst du nur den Faktor.

Alle Beträge und Mengen müssen sich auf denselben Zeitraum beziehen.

Dein Ergebnis

Gib deine Werte ein oder setze das Beispiel ein – das Ergebnis erscheint automatisch.

Vorschau mit Beispielwerten

Erforderlicher Mehrabsatz

100 %

Mit Rechenweg, Variantenvergleich und Weiterverwendung der Werte in passenden Rechnern.

Varianten vergleichen: zwei Szenarien (A/B)

Vergleiche deine eigenen Annahmen nebeneinander, z. B. einen anderen Preis oder andere Fixkosten. Das ist keine Prognose und enthält keine Marktdaten – die Werte trägst du ein.

Alle Beträge und Mengen müssen sich auf denselben Zeitraum beziehen.

Der Zeitraum gilt für beide Szenarien. KPILot rechnet nicht automatisch zwischen Zeiträumen um (das würde gleichmäßige Verteilung ohne Saisoneffekte unterstellen): Trage in beiden Szenarien Werte für diesen Zeitraum ein.

Szenario A

€ je Einheit

Bisheriger Verkaufspreis ohne Umsatzsteuer.

€ je Einheit

Kosten, die mit jeder verkauften Einheit zusätzlich entstehen (z. B. Wareneinsatz). Fixkosten gehören nicht dazu.

%

Nachlass auf den Ausgangspreis, zwischen 0 und 100 %.

Einheiten

Nur nötig, wenn du eine konkrete Zielmenge sehen möchtest. Gleicher Zeitraum wie unten gewählt.

Szenario B

€ je Einheit

Bisheriger Verkaufspreis ohne Umsatzsteuer.

€ je Einheit

Kosten, die mit jeder verkauften Einheit zusätzlich entstehen (z. B. Wareneinsatz). Fixkosten gehören nicht dazu.

%

Nachlass auf den Ausgangspreis, zwischen 0 und 100 %.

Einheiten

Nur nötig, wenn du eine konkrete Zielmenge sehen möchtest. Gleicher Zeitraum wie unten gewählt.

Deine Zahlen werden nur in diesem Browser berechnet und nicht an einen Berechnungsserver übertragen.

Berechnung speichern

Meine Berechnungen bleiben auf diesem Gerät in diesem Browser. Mit „Sicherung herunterladen“ unter „Meine Berechnungen“ kannst du sie auf ein anderes Gerät mitnehmen.

Z. B. welche Werte geschätzt sind. Die Notiz bleibt lokal in deinem Browser.

Formel

  • Neuer Preis = Ausgangspreis × (1 − Rabatt / 100)
  • d₀ = Ausgangspreis − v · d₁ = neuer Preis − v
  • Absatzfaktor = d₀ / d₁ (nur wenn d₀ > 0 und d₁ > 0)
  • Mehrabsatz (%) = (Absatzfaktor − 1) × 100 · Neue Menge = Ausgangsmenge × Absatzfaktor
v
variable Kosten je Einheit
d₀, d₁
Stückdeckungsbeitrag vor und nach dem Rabatt
Absatzfaktor
Verhältnis der erforderlichen zur bisherigen Menge

Beispiel und Rechenweg

Diese Zahlen sind ein dokumentiertes Beispiel – dieselben Werte setzt „Beispiel einsetzen“ ein, und sie stimmen mit dem Bild überein.

Mehrabsatz bei Rabatt in Prozent

  • Ausgangspreis netto je Einheit: 100 € je Einheit
  • Variable Kosten je Einheit: 80 € je Einheit
  • Rabatt: 10 %
  • Bisheriger Absatz im Zeitraum (optional): 100 Einheiten
  • Betrachtungszeitraum des Absatzes: Monat
  1. Neuer Preis = Ausgangspreis − Rabatt = 100,00 € × (1 − 10 %) = 90,00 €
  2. Stückdeckungsbeitrag vorher = 100,00 € − 80,00 € = 20,00 €
  3. Stückdeckungsbeitrag nachher = 90,00 € − 80,00 € = 10,00 €
  4. Absatzfaktor = vorher / nachher = 20,00 € / 10,00 € = 2
  5. Mehrabsatz = (Absatzfaktor − 1) × 100 = 100 %
  6. Neue Menge = bisherige Menge × Absatzfaktor = 100 × 2 = 200 → aufgerundet 200 Stück
  7. Kontrolle mit ungerundeten Werten: 10,00 € × 200 = 2.000,00 € ≥ 20,00 € × 100 = 2.000,00 €

Erforderlicher Mehrabsatz: 100 % – Bei 10 % Rabatt sinkt der Beitrag je Einheit von 20,00 € auf 10,00 €. Für denselben Gesamtdeckungsbeitrag musst du das 2-Fache absetzen, also 100 % mehr. Bei bisher 100 Einheiten im Monat wären das mindestens 200 Einheiten.

Mehrabsatz bei neuem Preis

  • Ausgangspreis netto je Einheit: 100 € je Einheit
  • Variable Kosten je Einheit: 80 € je Einheit
  • Neuer Preis netto je Einheit: 90 € je Einheit
  • Bisheriger Absatz im Zeitraum (optional): 100 Einheiten
  • Betrachtungszeitraum des Absatzes: Monat
  1. Neuer Preis = Ausgangspreis − Rabatt = 100,00 € × (1 − 10 %) = 90,00 €
  2. Stückdeckungsbeitrag vorher = 100,00 € − 80,00 € = 20,00 €
  3. Stückdeckungsbeitrag nachher = 90,00 € − 80,00 € = 10,00 €
  4. Absatzfaktor = vorher / nachher = 20,00 € / 10,00 € = 2
  5. Mehrabsatz = (Absatzfaktor − 1) × 100 = 100 %
  6. Neue Menge = bisherige Menge × Absatzfaktor = 100 × 2 = 200 → aufgerundet 200 Stück
  7. Kontrolle mit ungerundeten Werten: 10,00 € × 200 = 2.000,00 € ≥ 20,00 € × 100 = 2.000,00 €

Erforderlicher Mehrabsatz: 100 % – Bei 10 % Rabatt sinkt der Beitrag je Einheit von 20,00 € auf 10,00 €. Für denselben Gesamtdeckungsbeitrag musst du das 2-Fache absetzen, also 100 % mehr. Bei bisher 100 Einheiten im Monat wären das mindestens 200 Einheiten.

So liest du das Ergebnis

Der Faktor zeigt, wie stark der Absatz steigen müsste, damit der Gesamtdeckungsbeitrag nicht sinkt – nicht, ob diese Nachfrage erreichbar ist. Ist der Beitrag nach dem Rabatt null oder negativ, gibt es keine Menge, die den bisherigen Beitrag wieder erreicht.

Typische Missverständnisse

  • 10 % Rabatt verlangen nicht 10 % Mehrabsatz: Weil der Rabatt direkt vom Beitrag abgeht, ist der Effekt oft viel größer (hier 100 %).
  • Mehr Umsatz ist nicht mehr Deckungsbeitrag: Bei sinkendem Stückbeitrag wächst der Umsatz schneller als der Beitrag.
  • Der Rechner prüft nicht, ob die zusätzliche Nachfrage tatsächlich kommt.

Modellannahmen

  • Die variablen Kosten je Einheit bleiben gleich.
  • Die Fixkosten sind vor und nach dem Rabatt vergleichbar.
  • Nettopreise ohne Umsatzsteuer; Absatz im selben Zeitraum.
  • Ein einheitlicher Betrachtungszeitraum für alle Beträge und Mengen.

Quellen, Verantwortung und Stand

Fachliche Grundlage: gängige betriebswirtschaftliche Lehrbuchdarstellung. Für diesen Rechner ist keine einzelne Primärquelle hinterlegt; Definition und Herleitung stehen in denFormeln und den Modellannahmen.

Verantwortlich für die Inhalte: der Betreiber von KPILot (siehe Impressum).Fachliche Prüfung durch Dritte: nicht dokumentiert. Technisch zuletzt geändert: 05.11.2026 (Änderungsdatum der Inhaltsdatei, keine inhaltliche Prüfung).

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