Mit 10 % Rabatt müsste der Händler seinen Absatz auf 200 Einheiten verdoppeln (100 % mehr), nur um denselben Deckungsbeitrag zu erzielen. Selbst die geschätzten 140 Stück ergäben −100,00 € statt +500,00 €.
Variantenvergleich
Ohne Rabatt (100 Stück) gegenüber Rabatt (90 €, 140 Stück). Beide Varianten gelten für denselben Zeitraum (Monat).
Ohne Rabatt (100 Stück) gegenüber Rabatt (90 €, 140 Stück)
Kennzahl
Ohne Rabatt
Mit Rabatt
Differenz
Gewinn / Verlust
+500,00 €
−100,00 €
−600,00 €
Umsatz
10.000,00 €
12.600,00 €
+2.600,00 €
Variable Gesamtkosten
8.000,00 €
11.200,00 €
+3.200,00 €
Gesamtkosten
9.500,00 €
12.700,00 €
+3.200,00 €
Nächster sinnvoller Prüfschritt
Prüfe, ob 200 Stück im Monat überhaupt lieferbar und am Markt erreichbar sind – und ob ein anderes Mittel (z. B. kleinerer Rabatt, Bundle) besser trägt.
Übernommen werden nur die im Fall genannten fiktiven Werte; du kannst sie im Rechner durch eigene ersetzen.
Dienstleistung · fiktives Beispiel
Dienstleistung: Welcher Stundensatz trägt?
Ausgangsfrage: Eine Beraterin will wissen, ab wie vielen abrechenbaren Stunden im Monat sich ihr Stundensatz rechnet und was bleibt.
Ab 80 Stück abrechenbaren Stunden im Monat sind die Kosten gedeckt. Bei 100 Stunden bleiben +1.200,00 €; die 20 Stunden Reserve bis zur Grenze von 120 abrechenbaren Stunden sind der Spielraum.
Variantenvergleich
Schwächerer Monat (90 Stunden) gegenüber starkem Monat (110 Stunden). Beide Varianten gelten für denselben Zeitraum (Monat).
Schwächerer Monat (90 Stunden) gegenüber starkem Monat (110 Stunden)
Kennzahl
90 Stunden
110 Stunden
Differenz
Gewinn
+600,00 €
+1.800,00 €
+1.200,00 €
Umsatz
5.850,00 €
7.150,00 €
+1.300,00 €
Variable Gesamtkosten
450,00 €
550,00 €
+100,00 €
Gesamtkosten
5.250,00 €
5.350,00 €
+100,00 €
Nächster sinnvoller Prüfschritt
Prüfe, ob die geplanten 100 Stunden durch Aufträge belegt sind (Auslastung) und wie sich ein etwas höherer Stundensatz auswirkt.
Übernommen werden nur die im Fall genannten fiktiven Werte; du kannst sie im Rechner durch eigene ersetzen.
Produktion · fiktives Beispiel
Produktion: Reicht die Kapazität für das Gewinnziel?
Ausgangsfrage: Ein kleiner Hersteller will 5.000 € Gewinn im Monat erreichen. Wie viele Stück sind dafür nötig und schafft die Fertigung das?
Die Gewinnschwelle liegt bei 3.000 Stück im Monat. Bei 3.600 Stück bleiben +3.000,00 €; für 5.000 € Gewinn braucht es 4.000 Stück – genau die Kapazität. Es gibt keine Reserve.
Variantenvergleich
Preis 12 € gegenüber Preis 13 € (jeweils 3.600 Stück im Monat). Beide Varianten gelten für denselben Zeitraum (Monat).
Preis 12 € gegenüber Preis 13 € (jeweils 3.600 Stück im Monat)
Kennzahl
12 €
13 €
Differenz
Gewinn
+3.000,00 €
+6.600,00 €
+3.600,00 €
Umsatz
43.200,00 €
46.800,00 €
+3.600,00 €
Variable Gesamtkosten
25.200,00 €
25.200,00 €
0,00 €
Gesamtkosten
40.200,00 €
40.200,00 €
0,00 €
Nächster sinnvoller Prüfschritt
Prüfe, ob die Kapazität auch bei Ausfällen reicht und ob der höhere Preis (13 €) am Markt die geplante Menge noch trägt.
Übernommen werden nur die im Fall genannten fiktiven Werte; du kannst sie im Rechner durch eigene ersetzen.
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